Das JUNO Gewinnspiel läft noch bis Dienstag.
Gewinnt je 2 Freikarten (deutschlandweit einsetzbar), ein Hamburgertelefon, Plakate und Junos Umhängetasche.
Jetzt gleich hinsurfen und mitmachen. Teilnahme bis zum 24.3.08.
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Als ich zwölf Jahre alt war, entschieden sich meine Eltern ein Kind zu adoptieren. Ich wuchs in einem Haus auf, das dem Anwesen der Lorings sehr ähnelt, mit Räucherstäbchen, Nippes in Plexiglas, und einer Galerie von Familienporträts, auf denen wir alle weiß gekleidet sind (tja, so waren wir!). Eines Morgens versammelten wir uns alle im Wohnzimmer und meine Schwester und ich wurden darüber informiert, dass uns ein Sozialarbeiter besuchen würde, um herauszufinden, ob wir einem Adoptionskind ein passendes Zuhause bieten könnten. Es war wie ein Vorsprechen, ein Test, um zu zeigen, was für eine gute Familie wir waren. Rückblickend weiß ich natürlich, dass wir als Kandidaten weit vorne lagen, eine liebevolle, wohlhabende Familie, die aus gutem Grund ein Kind adoptieren wollte. Aber ich erinnere mich an den Druck, den ich damals empfand. Ich verbrachte Stunden unter den Augen dieses Sozialarbeiters und fühlte mich, als ob ich mich in der englischen Romanausgabe meines eigenen Lebens befände: „Hallo Schwester, würdest Du gerne meinen Orangensaft mit mir teilen?“ Junos Geschichte basiert in gewisser Weise auf Diablos Jugenderinnerungen. Eine ihrer besten Freundinnen wurde in der High-School schwanger und entschloss sich, das Baby auszutragen. Diablo wurde oft gefragt, was sie dazu brachte, aus dieser Geschichte ein Drehbuch zu machen. Die erste Szene, an die sie gedacht hatte – das was JUNO ausmacht – ist das erste Treffen im Haus der Lorings, wenn Juno die potenziellen Eltern ihres Babys kennen lernt. Diese Szene ist unglaublich komplex in Bezug auf die Dynamik der unterschiedlichen Charaktere: - Da ist dieser Mittelschicht-Vater, der so ein Haus normalerweise nur betreten würde, um die Heizung zu reparieren und nun wie ein König behandelt wird. - Da ist ein 30jähriger Mann, den der Gedanke an eine bevorstehende Elternschaft in Schrecken versetzt. Er muss auf der einen Seite seine Frau beschwichtigen und ist auf der anderen Seite fasziniert von diesem einzigartigen jungen Mädchen. - Da ist eine 30jährige Frau, die selbst keine Kinder haben kann und die sich deshalb einem Teenager zuwendet, den sie in einem Einkaufszentrum einfach ignorieren würde. Sie bewegt sich wie auf rohen Eiern und hofft, das Vertrauen dieses Mädchens zu gewinnen, das seine Schwangerschaft eher als eine Unbequemlichkeit sieht. - Da ist dieses kleine 16 Jahre alte Mädchen, das normalerweise gegen alle gesellschaftlichen Schranken anrennt, das jetzt aber diese Erwachsenen unter die Lupe nimmt. Letzten Endes ist JUNO nicht nur ein Film über die Schwangerschaft eines Teenagers, er erzählt auch die Geschichte der schwierigen Balance zwischen all diesen Figuren. Irgendwie schafft es Diablos Drehbuch sich all diesen Charakteren auf anspruchsvolle Weise, mit der nötigen Ernsthaftigkeit und dem notwendigen Respekt zu nähern. Es gibt so viele Dinge, die dazu beitragen, dass ein Film funktioniert. Die Prozesse des Filmemachens sind zu kompliziert, als dass man eine Sache herausnehmen könnte. Aber wenn ich mich an diese erste Szene erinnere, und an die Darstellung dieser Charaktere, dann denke ich, dass Diablo und ich in dieser Szene auf der jeweils entgegengesetzten Seite des Wohnzimmers saßen. Die Kombination dieser Erfahrungen und das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Perspektiven führen dazu, dass in diesem Film nicht nur Humor sondern auch so viel Wärme mitschwingt.“ Jason Reitman
ELLEN PAGE
MICHAEL CERA
JENNIFER GARNER
JASON BATEMAN
ALLISON JANNEY
J.K. SIMMONS
OLIVIA THIRLBY
REGIE ...........................................................
JASON REITMAN
DREHBUCH ..................................................DIABLO
CODY
PRODUKTION...............................................LIANNE
HALFON
.......................................................................
JOHN MALKOVICH
.......................................................................MASON
NOVICK
.......................................................................RUSSELL
SMITH
AUSFÜHRENDE PRODUKTION.................. JOE DRAKE
.......................................................................NATHAN
KAHANE
.......................................................................DANIEL
DUBIECKI
KAMERA .......................................................ERIC
STEELBERG
PRODUKTIONSDESIGN ..............................STEVE SAKLAD
SCHNITT .......................................................DANA
E. GLAUBERMAN
KO-PRODUZENTEN..................................... JIM
MILLER
.......................................................................KELLI
KONOP
.......................................................................BRAD
VAN ARRAGON
MUSIC SUPERVISOR ..................................PETER AFTERMAN
und
.......................................................................MARGARET
YEN
MUSIK
..........................................................MATEO
MESSINA
SONGS..........................................................KIMYA
DAWSON
KOSTÜME.....................................................MONIQUE
PRUDHOMME
CASTING.......................................................MINDY
MARIN, CSA
.......................................................................KARA
LIPSON
Filmlänge ca. 96 Minuten
Erwachsenwerden und Musik – das gehört heute zusammen wie Baby und Fläschchen. Und so ist es logisch, dass JUNO einen Soundtrack mitbringt, dessen Charme einfach unwiderstehlich ist. JUNO - Music From The Motion Picture bietet die eine gelungene Mischung aus Anti-Folk, Freaksongs und Popklassikern, die man bislang gehört hat. Der Soundtrack ist in den USA bereits zu einem Hitalbum geworden: Vier Wochen lang hielt sich das Album auf Platz 1 der US-Digital-Charts und bei iTunes.
Die Washington Post nannte JUNO – Music From The Motion Picture den „beliebtesten Hipster Rock Soundtrack des Jahres", und das Manhattan Movie Magazine betonte besonders, wie hervorragend Film und Musik zusammenpassen.
Hauptdarstellerin Ellen Page war selbst an der Zusammenstellung des Tracklistings beteiligt und setzte sich dafür ein, dass einige ihrer Lieblingskünstler eine Schlüsselrolle im musikalischen Outfit von Film und Soundtrack erhielten. So schlug sie vor, dass ihre Filmfigur vor allem durch die Songs von Kimya Dawson repräsentiert werden soll, die allein fünf der Songs zum Soundtrack beigesteuert hat.
Der Höhepunkt des Ganzen ist aber zweifellos das Duett der Hauptdarsteller Ellen Page und Michael Cera, das auf dem Soundtrack wie im Film den dramaturgischen Klimax unterstreicht. „Anyone Else But You" nennt sich das musikalische Happy-End, das noch einmal die schönsten Eigenschaften des Freak-Folk auf den Punkt bringt: Direktheit, Natürlichkeit und Einfachheit.
Weitere Informationen zum Soundtrack findet ihr unter http://www.juno-dersoundtrack.de
Juno OST Tracklisting
01. All I Want Is You – performed by Barry Louis Polisar
02. My Rollercoaster (Juno Film Version) - performed and written by Kimya Dawson
03. A Well Respected Man – performed by The Kinks
04. Dearest – performed by Buddy Holly
05. Up The Spout – performed by Mateo Messina
06. Tire Swing – performed by Kimya Dawson
07. Piazza, New York Catcher – performed by Belle & Sebastian
08. Loose Lips – performed by Kimya Dawson
09. Superstar – performed by Sonic Youth
10. Sleep (Instrumental) – performed by Kimya Dawson
11. Expectations – performed by Belle & Sebastian
12. All The Young Dudes – performed by Mott The Hoople
13. So Nice So Smart – performed by Kimya Dawson
14. Sea Of Love – performed by Cat Power
15. Tree Hugger – performed by Kimya Dawson and Antsy Pants
16. I’m Sticking With You – performed by Velvet Underground
17. Anyone Else But You – performed by The Moldy Peaches
18. Vampire – performed by Antsy Pants
19. Anyone Else But You – performed by Michael Cera and Ellen Page
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